Themenfelder

Die Arbeit von KURI gliedert sich in fünf Arbeitspakete:

  • Die lang­zeitliche Erfassung von Ereignissen, die dem radikalen Islams zuzu­rechnen sind und welche gesellschaft­lichen Anfor­derungen an den Staat und zivil­gesellschaftl­iche Einrichtungen daraus entstanden. Zusätzliches Augen­merk gilt dabei auch den Reaktionen rechts­popu­listischer und rechts­extremer Gruppierun­gen.
  • Vertiefende und ver­gleichende Fallstudien zu den politischen und zivil­gesell­schaft­lichen Praktiken und dem insti­tutio­nellen Arrange­ments, die im Zuge des Umgangs mit dem radikalen Islam eingeführt worden sind.
  • Leit­faden­interviews und Fokus­gruppen­gespräche mit zivil­gesellschaft­lichen, politischen und sicher­heitsbehörd­lichen Akteuren, um die konkreten Ausprägungen des Umgangs mit dem radikalen Islam in Deutschland zu verstehen.
  • Umfrage­experimente, die erste Erkennt­nisse und Hypo­thesen aus dem Projekt validieren;.
  • Transfer der Forschungs­ergebnisse

Ziele

Das Projekt verfolgt im Wesentlichen vier Ziele:

  • Grund­lagen­forschung
  • Vermittlung der Komplexität der Ent­scheidungs­findung und der Heraus­bildung spezifischer Praktiken in diesem Feld.
  • Heraus­arbeitung von Ansatz­punkten für Politik und Zivil­gesellschaft, wie zukünftige Ent­scheidungen zu einzelnen Maß­nahmen besser gestaltet werden können.
  • Aufzeigen prog­rammat­ischer Ansätze für weitere Forschungen zum Umgang mit dem radikalen Islam und anderen Extremis­men